Verstopfung natürlich heilen

Mit Hausmitteln gesund und sanft heilenDie chronische Verstopfung -Obstipation- kommt im Kindesalter häufig vor. Dies haben etwa 33 Prozent aller Klein- und Schulkinder. Dies ist auch die häufigste Ursache warum Kinder wiederkehrende Bauchschmerzen haben. Bei 95 Prozent aller Verstopfungsfälle liegt keine organische Krankheit vor.

Heilen mit Heilpflanzen

Holunder hilft gegen Verstopfung.
Weinrebe

Verstopfung

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Kleinkinder und Verstopfung

Was kann passieren?
Im Alter von 2,5 bis 3 Jahren lernt das Kleinkind durch Anspannung der analen Ringmuskulatur den Stuhlgang willkürlich zurückzuhalten. Gleichzeitig rückt die eigenständige Willensbestimmung der Stuhlentleerung in den Fokus des kindlichen Bewusstseins -sog. anale Phase, nach Sigmund Freud-. Hat das Kind in dieser Phase den Stuhlgang einmal als unangenehm oder sogar schmerzhaft empfunden, so versucht es beim nächsten Mal dieses Erlebnis durch Zurückhalten des Stuhles zu vermeiden. In der Folge wird der Stuhl immer härter und großkalibriger. Es kommt zu feinen Schleimhautrissen, z.T. auch Hämorrhoiden oder einem Schleimhautprolaps. Die Schmerzen beim Stuhlgang nehmen zu und damit auch die aktiven Stuhlrückhaltemanöver des Kindes. Leider kommt dieser Teufelskreis so gut wie nie von selbst zu Ende.

Anzeichen und Symtome

Die häufigsten Symptome sind chronisch wiederkehrende Bauchschmerzen besonders im linken Unterbauch und typischerweise verstärkt nach den Mahlzeiten -bedingt durch den sog. gastrokolischen Reflex-. Häufig kommt es auch zu Kotschmieren und Einkoten, da der Enddarm durch eine dauerhafte Überdehnung seine Schließfunktion verlieren kann. Es kann sogar zu stinkenden schleimig-flüssigen Durchfällen kommen, da der Darminhalt bei einer langen Verweildauer durch Vergärungsprozesse wieder verflüssigt wird. Der harte Stuhlgang ist bei der kindlichen Verstopfung also nicht immer vorhanden.

Warum Verstopfung

Verstopfung kann bei Kindern und Säuglingen vorkommen weil:
Nahrungsumstellung im Säuglingsalter von Flasche auf Beikost, zu wenig Flüssigkeit, zu wenig Ballaststoffe in der Baby und Kindernahrung, Nahrungsmittelallergien, zu wenig Bewegung, zu wenig Sport, entwicklungstypische Reaktion auf das Sauberwerden, psychische Belastungen -z.B. Schulwechsel, Umzug, erneutes Geschwisterkindes, familiäre Spannungen, unsaubere Toiletten-.

Unsere Oma hilft

Maßnahmen

Es muss für genügend Flüssigkeitszufuhr gesorgt werden.
Der tägliche Flüssigkeitsbedarf im Kindesalter:
1. Lebensjahr, 140 ml pro kg Körpergewicht
2. Lebensjahr, 120 ml pro kg Körpergewicht
Kleinkind, 100 ml pro kg Körpergewicht
Schulkind, 90 ml pro kg Körpergewicht
Jugendlicher, 50 ml pro kg Körpergewicht

Balaststoffeiche Nahrung

Vollkornbrot und Volk Produkte, Müsli, Gemüse, Kartoffeln, Obst, besonders Birnen, Pflaumen und Feigen und Obstsäfte, Quark, Joghurt, Käse.
Es sollen, Banane, Weißmehlprodukte, Süßigkeiten, Schokolade, Kakao, Limonade, Heidelbeere, Karotte vermieden werden, sowie für Sport und Bewegung gesorgt werden.


Haferflocken sind sehr gut bei Verstopfung

Regelmässiger Toilettengang

Lassen Sie Ihr Kind regelmäßig nach der Hauptmahlzeit auf die Toilette gehen. Sie nützen hierbei den gastrokolischen Reflex. Belohnen sie Kind dafür konsequent und schenken Sie ihm viel Zuwendung. Machen Sie einen Stuhlkalender als Erfolgsprotokoll -mit Erfolgsbildchen für Ihr Kind-.

Hilfeseiten

Gerds Tips

Verstopfung Kinder, Baby Verstopfung, Arzneipflanzen