Der Rosmarin, Rosmarinus officinalis

Rosmarin eine Küchen und HeilpflanzeDer Rosmarin, ein mehrjähriger, immergrüner bis zu 1,5 Meter hoher verholzender Strauch. Im alten Ägypten nahm man Rosmarin für rituelle Räucherungen. Schon im Altertum wurde der Rosmarin im Mittelmeerraum hoch geschätzt. Er war der Göttin Aphrodite geweiht und symbolisierte die Liebe und die Schönheit. Der Name -Rosmarin- ist lateinisch und bedeutet -Tau des Meeres-.
Im ersten nachchristlichen Jahrhundert wurde der Rosmarin von Mönchen in Mitteleuropa eingeführt. In den damaligen Klöstern galt er als wichtige Heilpflanze. Er wurde nicht nur gegen allerlei Beschwerden empfohlen, sondern auch zur Stärkung der Potenz. In Ziegenmilch gekocht, sollte der Rosmarin gegen Tuberkulose helfen und äusserlich wurde die Milch gegen Hautkrebs verwendet. In manchen Gegenden wird der Rosmarin heutzutage immer noch als Brautstrauss verwendet.

Heilwirkung

Der Rosmarin hat folgende Wirkung

Behandlung von niedrigem Blutdruck, adstringierend, anregend, antibakteriell, entspannend, entzündungshemmend, krampflösend, pilztötend, schmerzstillend, tonisierend

Der Rosmarin hilf bei

Atembeschwerden,Blähung, Appetitlosigkeit, Verdauungsstörung, Magenschwäche, Durchfall, Rheuma, Gicht, Niedrigen Blutdruck, Herzschwäche, nervöse Herzbeschwerden, nervöse Kreislaufbeschwerden, Schwäche, Erschöpfungszustände, Nervöse Unruhe, Kopfschmerzen, Migräne, Neuralgien, Ischias, Nervenentzündung, schwache Menstruation, Wechseljahrsbeschwerden, Menstruations fördernd, Haarausfall, hartnäckige, Hämorrhoiden, Ekzem
Wegen seiner hormonartigen Wirkung wird er bei Zyklusstörungen. Dies ist medizinisch nachgewiesen.

Steckbrief

rosmarin

Pflanzenfamilie: Lippenblütler, Lamiaceae
Verwendete Pflanzenteile: Blätter
Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl, Terpene, Thymol, Verbanol, Gerbstoff, Gerbsäure, Kampfer, Bitterstoff, Beta-Sitosterol, Flavone, Salicylate, Saponine,
Sammelzeit: ganzjährig
Spanisch : Romero
Englisch : Rosemary

Anwendung in der Küche
Rezepte

Küche

Rosmarinblätter haben ein würzig-bitteres Aroma, das besonders gut zu Fleisch passt. Auch zu gebratenem Fisch und Suppen und Soßen.

Rezepte

Als Tee und als Tinktur anwenden. Ätherisches Öl nur äusserlich verwenden.

Rosmarinwein

10 gr Rosmarin-Blätter mit einer Flasche leichtem Weisswein ansetzen.
Den Wein eine Woche ziehen lassen.
Abseihen und zweimal täglich ein kleines Glas davon trinken.

Rosmarinwein nach Pfarrer Kneipp:

Man hackt 70 Gramm frischen Rosmarin fein und legt ihn für einige Tage in Weißwein
Dannach abfiltern
Jeden Tag ein Gläschen.
Nach schwerer Krankheit und im hohen Alter hat die Pflanze eine anregende und belebende Wirkung.

Rosmarin Tinktur

5 Gramm Rosmarin, die in 100 Gramm 70% Alkohol vier Wochen gut verschlossen warm und dunkel stehen müssen.
Abfiltern und zum Einreiben nehmen.
Hilft auch bei kalten Füssen.

Hilfeseiten

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