Madeira Insel der Blumen

Reisen und geniessen in EuropaMadeira die Insel des ewigen Frühlings und der Blumen.
Der portugiesische Kapitän Joao Goncalves Zarco und Tristao Vaz Teixeira entdeckten die Insel Porto Santo im Jahre 1418.
Ein Jahr später sahen sie südwestlich am Horizont eine große grüne Wolke. Sie segelten dorthin und fanden eine schöne Insel, die sie Madeira nannten – Insel des Waldes.

Hier herrschen fast das ganze Jahr über Temperaturen um die 20 Grad. Ideal zum Wandern.
Bekannt geworden ist Madeira unter anderem auch durch seine Madeirawein, welcher aber kein Wein in üblichem Sinne ist, sondern ein Aperativ.

Unten könnt ihr ein typisches Haus, Casas de Colmo, auf Madeira sehen. Es waren Wohnhäuser und Stall zugleich. Die Dächer sind mit Stoh gedeckt. Den oberen Stock (Schlafzimmer) erreichten die Bewohner mit einer Leiter. Es war Vorratsraum oder Schlafzimmer der Kinder. Unten befand sich ein Raum, das Wohnzimmer und gleichzeitig Schlafzimmer der Eltern.
Gekocht wurde wegen der Feuergefahr nur außerhalb des Hauses.
Vor dem Haus die typische Papageienpflanze.

Madeira, Insel der Blumen

Sehenswertes

Der Lorbeerwald Laurisilva von Madeira ist ein Schutzgebiet für den Lorbeerwald auf der portugiesischen Insel Madeira. Der Wald ist seit dem 2. Dezember 1999 UNESCO Weltnaturerbe.

Die höchste Steilklippe Europas, das Cabo Girao liegt im Süden der Insel Madeira nahe des Ortes Camara de Lobos, einem kleines Fischerdorf. Die Höhe beträgt ca. 580m und ist die höchste Steilklippe der Europäischen Union.

Botanischer Garten, ca. 3 km oberhalb von Funchal, der Hauptstadt der Insel.
Der Park öffnete 1960 seine Tore und befindet sich auf dem Gelände der Quinta do Bom Sucesso, welches früher im Besitz der Familie Reid war. Hier finden sich 2.000 exotische Pflanzen, unter ihnen Orchideen, Magnolien, Kakteen, Strelitzien, Palmen und vieles mehr. Es ist ein Paradies für Blumenliebhaber.

Weitere Aktivitäten auf der Blumeninsel

Eine gute Möglichkeiten Madeira kennenzulernen ist das Wandern entlang der seit dem 15. Jahrhundert gepflegten künstlichen Bewässerungskanäle - den Levadas, einer Besonderheit der Insel.
Sie bringen Wasser aus den regenreichen Bergen und dem Norden in den trockenen Süden, bewässern dort Felder und liefern Trinkwasser.

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