Irland entdecken

Reisen und geniessen in EuropaIrland hat eine Fläche von 70.283 km² und etwa 4.015.000 Einwohner (Juli 2005). Die Hauptstadt ist Dublin. Die Verwaltung wurde in 27 Grafschaften und 5 grafschaftsfreie Städte gegliedert. Als Amtssprachen verwendet man Irisch (Gälisch) und Englisch, die Landeswährung ist seit dem Beitritt Irlands zur Europäischen Währungsunion der Euro.

Unten könnt Ihr die Abtei Glendalough im Tal der zwei Seen in den Wicklow-Bergen sehen.

Kloster in Irland

Burg Kylemore

Auf dem Foto oben seht Ihr die Benediktinerabtei Kylemore die heute ein Kloster der Benediktinernonnen in Irland ist.(der Grunstein von Kylemore wurde im Jahr 1867,4.September gelegt)

Eine der größten Sehenswürdigkeiten liegt in der Nähe von Dublin. Es ist ein Grabstätte aus der Steinzeit(Newgrange).Das Grab wurde 3000 v.Ch.erbaut und ist das älteste Steinzeitgrab Europas. Es wurde ohne Mörtel erbaut und besteht aus einem Gang und einer Kammer. Der Hügel war einmal 11m hoch und besteht aus Bachsteinen mittlerer Grösse.(ca 15,25cm dick).
Der Gang ist 18,9m lang, Gang und Kammer zusammen 24,1m lang und die durchschnittliche Höhe betraegt 1,5m.
Unten könnt ihr mein Foto von Newgrange sehen. Innenaufnahmen sind verboten. Wir erhielten aber aufgrund dessen, dass unsere Familienhilfe-Seite international so bedeutend und bekannt ist, eine Sondergenehmigung der Regierung.

Newgrange

Geschichte

Irland wurde um 10000 v. Chr. besiedelt; 3000 vor Christus entstehen bronzezeitliche Ganggräber auf der Insel. Irland wird eines der Zentren der Metallverarbeitung.
Im 5. Jahrhundert nach Christus fand eine Missionierung zum christlichen Glauben hin statt. Diese wurde vordringlich durch den heiligen Patrick vorangetrieben. Von 795 an kam es bis weit in das 11. Jahrhundert hinein immer wieder zu Wikingereinfällen.
1171/72 intervenierte die britische Krone unter König Heinrich II. in Irland; die Lordschaft Irland wurde gegründet.

Heinrich VIII. versuchte eine Religionsreform durchzuführen, was zu Aufständen unter den katholischen Iren führte. Darauf enteignete Heinrich die Iren und verteilte das Land an die Engländer. Seine Nachfolger Eduard VI. und Elisabeth I. führten diese Politik fort.
Es kam wieder zu Aufständen (1641) und zu Massakern (1649 in Drogheda und Wexford). Als Folge davon kam er zu einer völligen Umstrukturierung der Besitz -und Herrschaftsverhältnisse in Irland. Protestanten traten an die Stelle der katholischen Landbesitzer.
Nach der Niederlage Jakobs II. im Jahre 1690 bei Boyne wird das Land von der englischen Aristokratie beherrscht.

1829 erreicht Daniel O'Connell eine Gleichberechtigung der Katholiken.
Von 1845-1850 kommt es bedingt durch eine Kartoffelfäule zu einer großen Hungersnot. 2 Millionen Iren sterben, weitere 1,5 Millionen wandern nach Amerika aus. Auch in Folge dessen kam es 1848 zu einem Aufstand des Jungen Irlands. Dieser scheitert aber in blutiger Unterdrückung durch England.
Währenddessen setzt sich in Großbritannien vor allem Gladstone erfolgreich für wirtschaftliche Reformen in Irland ein. Sein Versuch, auch die Home-Rule -die Autonomie Irlands- durchzusetzen scheitert allerdings 1893 am britischen Oberhaus. Als Folge davon kam es zu einer Verstärkung der radikal-nationalistischen Strömungen in Irland: 1900 wird die radikale Sinn Féin gegründet.

1916 kommt es zum Osteraufstand in Dublin, der von britischem Militär blutig niedergeschlagen wird. 1919 bis 1921 kämpfen die Iren in einem Unabhängigkeitskrieg gegen England. Dann endlich erkennt der britische Premierminister George Lloyd die Autonomie Irlands an. Am 6. Dezember 1921 wird Irland geteilt.
Die überwiegend von Protestanten bewohnten Grafschaften von Ulster bleiben bei England, das restliche Irland wird zum Freistaat Irland. Um sich einen gewissen Einfluß zu sichern, hatte England allerdings zur Auflage gemacht, daß das neue Irland Mitglied im Commonwealth bleiben mußte.
Im Jahr 1955 tritt Irland den Vereinten Nationen (UNO) bei. 1968 kommt es zwischen Katholiken und Protestanten zu Unstimmigkeiten über die Bürgerrechte und in Folge davon zu Unruhen, was 1969 zu einem massiven Militäreinsatz Großbritanniens in Nordirland führte. Das Nordirische Parlament wird aufgelöst und die britische Regierung übernimmt vorrübergehend die direkte Kontrolle über den Norden der Insel.
Die IRA, die Irish Republican Army, verübt immer mehr Attentate, auf der Insel herrschen bürgerkriegsähnliche Zustände.
1973 tritt Irland der Europäischen Gemeinschaft bei. Die Republik Irland erhält ein konsultatives Mitspracherecht in nordirischen Angelegenheiten, erkennt dafür die britische Oberhoheit im Norden an.
1998 wird ein Friedensabkommen verabschiedet, welches auch in einer Volksabstimmung großen Zuspruch findet.

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