Ohne fremde Hilfe nicht mehr möglich

Hilfe bei Krankheit und im AlterDiese Bewertung erweist sich für viele Menschen als absolute Drohung. Eine Situation, der man auf keinen Fall ausgesetzt sein möchte. Doch gibt es viele Krankheitsformen, die dazu führen, dass völlig alltägliche Handlungen des normalen Lebens nicht mehr ohne fremde Hilfe ausgeführt werden können. Wenn die Überwindung von Treppen zur Qual wird und zusehends unmöglich wird oder auch schon einfache Aufgaben wie das Bücken und Heben kleinster Lasten zum Problem wird, dann beginnt man, sich Gedanken zu machen. Wie lange schafft man es noch ohne fremde Hilfe und gibt es auch Alternativen, mit der scheinbar ausweglosen Situation klar zu kommen?

Die auf der Hand liegende Lösung aus der selbstbestimmten Lebensform in Freiheit gleich in eine Form des betreuten Wohnens zu wechseln, gefällt den wenigsten Betroffenen. Ein Treppenlift ist nötig! Zu diesem Schluss kommen Betroffene, die die eigene Freiheit auch in dieser Situation noch so gut wie möglich ausnutzen und auch noch trotz Beeinträchtigung des Bewegungsapparates selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden leben möchten.

Die Gründe, die zur teilweisen oder dauerhaften Verwendung einer Gehhilfe wie eines Rollstuhles führen können, sind mannigfach. In vielen Fällen sind Treppenlifte die ideale Ergänzung und geben Patienten die Sicherheit, trotz Beeinträchtigung und auch bei dauerhafter Nutzung eines Rollstuhles weiterhin in den eigenen vier Wänden leben zu können. Hier ist wieder mal zu bemerken, dass die Angst der Menschen vor Beeinträchtigung wesentlich größer ist, als die Fähigkeit, im Falle des Falles einer eintretenden Bewegungsbeeinträchtigung mit Entschlossenheit Taten zu setzen. Und zwar Taten, die ein freies Leben in weitgehender Autonomie weiterhin auch bei fortschreitender Krankheit garantieren.
Die Überlegung der Anschaffung eines Treppenliftes ist dabei nur ein Schritt von vielen. Der nächste Schritt wäre zum Beispiel eine Umgestaltung der Möglichkeiten von Freizeitgestaltung und persönlichen Hobbies, die einen kleineren Bewegungsradius toleriert. Leider gilt die Unfähigkeit, sich an Veränderungen anzupassen als Zeichen fortschreitenden Alters.

Multiple Sklerose führt bekanntlich im Endstadium zu schweren Bewegungsbehinderungen. Doch bedeuten Sensibilitätsstörungen in den Händen und Beinen und die anfängliche Diagnose nicht zwingend, dass man irgendwann im Rollstuhl endet. Der Denkfehler liegt hier auch vor allem darin, den Rollstuhl als tatsächliche Endstation zu sehen und nicht als Hilfsmittel. Auch andere Krankheiten wie chronische Hüftleiden und schwere Bandscheibenleiden können dazu führen, dass ein Rollstuhl als Hilfsmittel nötig wird. Ein Schlaganfall und der Folgeschaden einer partiellen Lähmung oder teilweisen Behinderung gelten statistisch als die häufigste Einzelursache in den Industrienationen. Bei allen düsteren Gedanken, die jene Bilder für einen gesunden Menschen entstehen lassen, sollte man nie vergessen, dass auch im Falle einer plötzlichen Betroffenheit immer Lösungen zur Hand sind. Hilfe kann von Menschen oder Maschinen in Anspruch genommen werden, ja sogar Partnerhunde gelten als hervorragende Begleiter und Helfer im Prozess der Rehabilitation.

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