Italienische Küche

Griechische KücheDie italienische Küche hat eine lange Tradition, die bis in die Zeit der Antike zurückgeht. Auch die Römer verstanden gut zu essen. Die Araber beeinflussten die Regionalküche in Sizilien und brachten Spinat, Mandeln und Reis ins Land.
Der Norden Italiens wurde durch die Normannen beeinflusst, die Schmorgerichte, eingesalzenen Kabeljau (baccalà) und Stockfisch mitbrachten. Doch es sind haupsächlich die Gerichte der armen Leute und solche die ihren Ursprung in Süditalien haben, die heute als typisch italienisch angesehen werden. Pizza und Pasta wie Spaghetti und Makkaroni kommen beide aus dem Süden des Landes.
Die Küche in ganz Italien änderte und erweiterte sich mit der Entdeckung Amerikas und neuer Lebensmittel, wie Kartoffeln, Gemüsepaprika, Mais und Tomaten, die im 17. Jahrhundert aus der Neuen Welt kamen. Italienische Vorspeisen Rezepte, Carpaccio, antipasti italien

Salate und Vorspeisen

Panierte Salbeiblätter (Salviade)

Salbeiblätter, 1 Ei, 3 EL Weizenmehl, etwas Milch, Salz, Pflanzenöl zum Ausbacken.
Die Salbeiblätter von den Stielen zupfen, waschen und trockentupfen. Aus Mehl, Dotter und Milch einen flüssigen Backteig rühren und für eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Danach das Eiklar zu Eischnee schlagen und unter den Teig heben. Die Salbeiblätter einzeln durch den Teig ziehen und frittieren.

Zucchini marinate (Zucchini eingelegt)

250 g kleine feste Zucchini, 1 kleine Zwiebel, 1 EL Zitronensaft, 3 EL Olivenöl, Salz, 1 Zweig Oregano.
Zucchini in fingerdicke Stifte schneiden. Zwiebel abziehen und würfeln. Beides in heißem Öl bei starker Hitze unter Wenden braun braten. Zitronensaft mit Olivenöl und Salz verrühren. Abgetropfte Zucchini damit beträufeln.

Minestrone

Zutaten:
100 g kurze Maccheroni, 100 g Pancettascheiben ( durchwachsener Speck), 100 g Karotten, 50 g Staudensellerie, 100 g Schalotten, 100 g Poree, 200 g Tomaten, 100 g Zucchini, 50 g Romanesco, 50 g Zuckerschoten, 4 Zweige Petersilie, je 1 Zweig Thymian, Rosmarin, Majoran, 1,2 l Geflügelfond, 3 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer, 20 g geriebener Parmesan.
Zubereitung:
Maccheroni in Salzwasser bissfest garen, abschütten, abtropfen lassen.
Pancetta in feine (ca. 3 bis 5mm) Streifen schneiden. Schalotten in feine Würfel schneiden. Die Karotten schälen und schräg in feine Scheiben schneiden. Vom Staudensellerie die Fäden abziehen und auch schräg in 0,5 cm Stücke schneiden.
Poree putzen, waschen und längs halbieren und schräg in dünne Stücke schneiden. Die Zucchini längs halbieren, schräg in 0,5 cm Stücke schneiden. Romanesco in kleine Röschen teilen, Zuckerschoten putzen, längs und halbieren.
Die Tomaten überbrühen, häuten, vierteln und entkernen. Die Viertel nochmals halbieren, Petersilienblätter grob hacken.
Das Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und den Pancetta goldbraun anbraten. Die Schalotten dazugeben und mit andünsten. Karotten, Staudensellerie, Poree, Romanesco, Zucchini und die Kräuter dazugeben. Mit Geflügelfond auffüllen, kurz aufkochen, und danach bei mittlerer Hitze 10 Min. köcheln lassen. Die Zuckerschoten dazugeben und weitere 3 Min. köcheln.
Die Maccheroni, Tomaten und Petersilie zugeben und 1 Min. ziehen lassen.
In tiefe Teller anrichten und mit viel Parmesan bestreuen.

Carpaccio

Ob Fleisch, Fisch, Gemüse oder Obst; alles was heute in feinste Scheiben geschnitten serviert wird, ist ein Carpaccio. Dabei war das erste Carpaccio, das 1950 in Venedig erfunden wurde, eine Form von Krankenkost für die Gräfin Mocenigo, die kein gekochtes Fleisch essen sollte.

Zutaten:
250 g Rindsfilet, 125 g Parmesan, 125 g Champignons 2 bis 3 Limetten, 1 bis 2 Knoblauchzehen, 12 EL Olivenöl, reichlich Rucola, Basilikum, Salz, schwarzer Pfeffer.
Zubereitung:
Das in Alufolie eingerollte, geeiste Rindsfilet (mindestens 2 bis 3 Stunden im Gefrierschrank) in hauchdünne Scheiben (ca. 1 mm) schneiden. Die Scheiben legt man dann dekorativ, aber flach auf ein großes, mit ein wenig Olivenöl beträufeltes Teller.
Anschließend verteilt man die blättrig geschnittenen Champignons, die gehobelten Parmesanflocken darauf und garniert mit frischem Rucola.
Dann drückt man den Saft der Limetten in eine Tasse, gibt feingehackten, ev. auch zerdrückten aber nicht gepressten Knoblauch zu und würzt mit Salz und scharzem Pfeffer. Anschließend rührt man nach und nach das Olivenöl ein.
Nach dem Marinieren bestreut man noch mit feingehacktem Basilikum.

Weitere Antipasti

Prosciutto, fichi e uva (Schinken mit Feigen und Weintrauben)

200 g geräucherte Schinken, reife Feigen, blaue Weintrauben, Pfefferminzblätter.
Den Schinken in dünne Scheiben schneiden und auf eine Platte schön anrichten. Die Feigen waschen und halbieren. Die blaue Weintrauben waschen und die Schinken mit den Früchten garnieren. Die Schinkenplatte mit den Pfefferminzblättern dekorieren.

Auberginenrolle mit Schinken (Involtini di melanzane)

300 g Auberginen, 6 Scheiben Schinken (geräuchert), 3 EL Olivenöl, 2 EL Parmesan (frisch gerieben).
Die Auberginen in 5 mm dicke Scheiben schneiden, salzen und stehen lassen. Nach 20 Minuten abtrocknen und in Öl beidseitig anbraten. Abkühlen lassen. Auf jede Scheibe Auberginen je eine Scheibe Schinken legen, mit Parmesan bestreuen und aufrollen. Die Rollen mit Zahnstocher stecken und in einer Kasserolle bei 180 Grad 20 Minuten backen.

Prosciutto e mozzarella (Parmaschinken mit Mozzarella)

1 grosse Mozzarellakugel, 8 dünne Scheiben Parmaschinken, Salatblätter, Pfeffer.
Die Mozzarellakugeln abtropfen lassen. Den Schinken auf der Teller anrichten. Darauf kommen die Salatblätter und am Ende ein Mozzarellakugel.

Italienische Hauptgerichte gibt es hier.


Italienische Nachspeisen gibt es hier.

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Gerds Tips

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