Grünkohlrezepte Grünkohl Rezepte

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grünkohl rezepteVor langer Zeit galt der Grünkohl als Heilmittel, dann war er ein Armeleuteessen und heutzutage ist er in manchen Regionen wieder eine Spezialität. Grün Kohl hat seinen Ursprung in Griechenland. Dort wird 400 v.Chr. ein krausblättriger Blattkohl beschrieben, der später bei den Römern als Sabellinischer Kohl bezeichnet wurde. Dieser Kohl ist der Vorläufer des heutigen Grünkohls. Dieser Kohl zählte in der römischen Küche zu den Delikatessen. In Deutschland haben die längste Tradition die Bremer, die seit 1545 ein öffentliches Grünkohlessen zelebrieren.
Frischer Grünkohl riecht neutral. Beim Kochen entwickelt er aber den bekannten unangenehmen Geruch, der viele davon abhält, das Vitamin-C-reiche Gemüse zu essen. Der Grund für die Geruchsbelästigung liegt in den im Kohl enthaltenen Schwefelverbindungen und Senfölen die durch das Kochen frei gesetzt werden.

Grünkohl zubereiten

Kohl mit Pinkel

Zutaten:
2 kg Kohl, gerupft, 1 kg Kasseler, 75 g Schweineschmalz, 500 g Zwiebel, Salz, Pfeffer, 1 TL Zucker, 8 Würste (Kochwürste), 3 Würste Pinkel (sind Mettwürste aus dem Bremer Raum), 2 Hafergrütze.
Zubereitung:
Den Kohl waschen und gut abtropfen lassen.
Das Kasseler im Schmalz zusammen mit einigen in Scheiben geschnittenen Zwiebeln von allen Seiten anbraten. Das Fleisch aus dem Topf nehmen, den Kohl hinzugeben und bei milder Hitze so lange kochen, bis er zusammengefallen ist. Dann die restlichen Zwiebeln zugeben und mit Salz, Pfeffer und Zucker kräftig würzen.
Kochwürste und Speck auf dem Kohl legen und mit 3/4 l Wasser begießen. Im geschlossenen Topf weitere 1 1/2 Stunden sanft kochen lassen.
Das Fleisch herausnehmen und die Grütze über den Kohl streuen, sowie die Pinkel oben auf legen. Alles noch mal 30 Minuten auf kleiner Flamme kochen lassen.
Jetzt den Kohl noch mal abschmecken und mit Salz und Pfeffer nachwürzen. Das Fleisch wieder in den Topf geben und alles noch mal erhitzen.

Von Oma

Informationen

Grünkohl braucht den ersten Frost

Der richtige Wohlgeschmack stellt sich erst nach dem ersten Frost ein. Ein Grund liegt darin, dass die Blattstruktur etwas lockerer und der Kohl damit bekömmlicher wird.
Der Hauptgrund ist aber, dass durch den Frost ein Teil der Kohlenhydrate zu Zucker umgebaut wird. Der Zuckergehalt erhöht sich dabei zum Teil um das Doppelte. Ist der Kohl aber erst geerntet und wird dann blanchiert und gefrostet, schmeckt er anders als der natürlich gefrorene.

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